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Das Angebot an Medien, insbesondere an elektronischen Medieninhalten, ist kaum noch überschaubar, nie gab es eine solche Vielfalt und Menge. Schon Erwachsene sind kaum noch in der Lage, sich in dieser Angebotsvielfalt zu orientieren. Um wie viel schwieriger ist das für Kinder und Jugendliche. Natürlich wachsen diese mit den neuen Medien auf, erlernen den Umgang mit neuen technischen Geräten oftmals leichter, benötigen aber gerade im Umgang mit medialen Inhalten dennoch Hilfe und Unterstützung. Hier sind die Eltern gefordert, denn der Umgang mit Medien wird immer noch zuallererst in der Familie gelernt. .
Bereits die Förderung von Konzentrationsfähigkeit, Sprach- und Kommunikationsfähigkeit, Urteils- und Bewertungsfähigkeit sowie Selbstsicherheit bei Kindern ist ein wichtiger Beitrag zur Medienerziehung, da diese Fähigkeiten notwendig für einen kompetenten Umgang mit den Medien sind. Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in unserer Gesellschaft. Kinder und Jugendliche haben bessere Bildungschancen, wenn sie lesen können, wenn sie Medien nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zur Information nutzen und wenn sie mit den neuen Technologien umzugehen wissen.
Eltern tragen Verantwortung dafür, ihre Kinder zu einem sinnvollen Umgang mit Medien zu erziehen. Mediennutzung beginnt in der Familie, nicht erst im Kindergarten oder in der Grundschule. Welche Rolle Medien im Alltag für Kinder spielen, leben ihnen ihre Eltern bewusst oder unbewusst vor. Eltern übernehmen damit den größten Anteil der (Medien-)Erziehung.
![]() Onlineratgeber zur Medienerziehung Auf der Seite www.flimmo.de
finden Eltern sowohl pädagogische Empfehlungen für kindgerechte
Fernsehsendungen, aber auch allgemeine Hinweise zum Fernsehkonsum. Die Seite www.internet-abc bietet Informationen sowohl für Eltern aber auch für Kinder rund ums Thema Internet und Computerspiele Unter www.usk.de , der Internetpräsenz der Unterhaltungssoftware- Selbstkontrolle erhalten Eltern Informationen rund um Computerspiele incl. der aktuellen Altersfreigaben ![]() ![]() Kostenfalle-Handy? zur Darstellung benötigen sie den kostenlosen pdf. Reader ![]() Medien-Tipps 14.05.2013 - Mit juki.de das Internet entdecken 30.04.2013 - BLIKK - Studie: Machen Medien Kinder krank? 30.04.2013 - Sicheres Smartphone 23.04.2013 - Facebook liebste Website von Kindern 17.04.2013 - Kinder wollen Screens touchen 05.04.2013 - Elternratgeber für Computerspiele Tipps für Eltern als Medienerzieher
1. Gespräche über Medien sind ganz wichtig. Nur so können Eltern erfahren, womit sich das Kind gerade auseinandersetzt. Bücher, Filme oder Hörkassetten erzählen Geschichten aus dem Leben, bieten Deutungsmuster und dienen der Alltagsbewältigung. Gerade für Jugendliche sind Medien ein wichtiges, manchmal sogar das einzige verbindende Gesprächsthema.
2. Bis ins Grundschulalter verarbeiten Kinder Medienerlebnisse im Spiel. Hierfür benötigen sie Zeit und Raum. Eltern können dieses Spiel unterstützen oder als Ausgangspunkt für ein Gespräch über Medieninhalte nutzen.
3. Ein Blick auf das eigene Leben und die eigenen Erfahrungen mit Medien ist sehr hilfreich. Wichtig ist dabei der Rückblick auf Emotionen, die Medien ausgelöst haben, z. B. Ängste, Trauer, Freude, Aggressionen oder Entspannung.
4. Verbote sind selten hilfreich. Nur wer den Umgang mit Medien übt, wird sie später selbst bestimmt nutzen können.
5. Eltern sollten ihre Vorbildrolle wahrnehmen. Den eigenen Medienkonsum zu überdenken, ist dabei der erste Schritt zum Verständnis kindlicher Medienbedürfnisse und die Basis für eine erfolgreiche Medienerziehung.
![]() SCHAU HIN! was deine Kinder machen
Eine Initiative des Programm-Magazins HörZu und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Partnerschaft mit Arcor, der ARD und dem ZDF.
SCHAU HIN! bildet eine Brücke zwischen Eltern und ihren Kindern. Die Aktion gibt Eltern praktische Orientierungshilfen zur Mediennutzung und -erziehung und fördert den Dialog zwischen Eltern und Kindern. Ziel der Aktion ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema "Kinder und Medien". Damit einhergehend gibt die Initiative Tipps und Informationen zu elektronischen Medienangeboten und deren Handhabung - in Verbindung mit gezielten ganzheitlichen Erziehungstipps für die 3- bis 13-Jährigen. Es geht darum, praxisnahe Hilfestellungen für den kindgerechten Umgang mit Medien, konkreten Rat und fundiertes Wissen von Experten an Eltern, Familien und pädagogische Fachkräfte weiterzugeben. In Schule und Kindergarten muss Medienerziehung genau so selbstverständlich stattfinden wie im Elternhaus. Denn: Medien sollen ja gerade Kindern Spaß machen!
Tipps zum Umgang mit Medien und medialen Inhalten sowie aktuelle Veranstaltungen und Aktionen gibt es auf der Internetseite der Initiative unter www.schau-hin.info |