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Fachplan zum Download

Fachplan Asyl 2014 - 2016

Hier stellen wir Ihnen den Fachplan Asyl 2014 bis 2016 der Landeshauptstadt Dresden als Möglichkeit Download zur Verfügung. In der Beschlussvorlage Nr.: V0085/14, vom 17. September 2014 "Maßnahmeplan zur Schaffung zusätzlicher Unterbringungskapazitäten für besondere Bedarfsgruppen in den Jahren 2015/2016" wird auf den Fachplan Asyl Bezug genommen.

Unter der Bezeichnung Asyl ist ein Zufluchtsort, eine Unterkunft, ein Obdach oder eine Freistatt zu verstehen, die sowohl Schutz vor Gefahr und Verfolgung als auch die temporäre Aufnahme Verfolgter bietet.

Heute sind weltweit 25 bis 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein geringer Teil der Flüchtlinge erreicht Europa und die Bundesrepublik Deutschland. Es sind Menschen, die aus politischen Gründen und in tiefer Bedrängnis ihre Heimat unter großen Risiken verlassen müssen. Weitere Fluchtgründe wie allgemeine Notsituationen, Armut, Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Perspektivlosigkeit sind für andere Anlass zur Flucht; als Gründe für eine Asylgewährung jedoch grundsätzlich ausgeschlossen. In diesen Fällen kommt unter Umständen die Gewährung von subsidiärem Schutz in Betracht. Auch wenn bei einer Einreise über einen sicheren Drittstaat eine Anerkennung als Asylberechtigte/-r ausgeschlossen wird, wählen Menschen diesen Weg des Entkommens.

Eine Asylbewerberin/ein Asylbewerber ist eine Person, die internationalen Schutz sucht, ihn aber noch nicht bekommen hat. Oft handelt es sich um Personen, die auf den Entscheid einer Regierung warten, ob ihnen der Flüchtlingsstatus zugeteilt wird oder nicht.

Ein Flüchtling unterscheidet sich von einer Asylbewerberin/einem Asylbewerber dadurch, dass ihr/sein Status als Flüchtling von einer nationalen Regierung bereits anerkannt wurde.

„Flüchtlinge und Asylbewerberinnen und Asylbewerber sind unsere Mitmenschen, solange sie hier mit uns leben“ sagt der Sächsische Ausländerbeauftragte, „diese Haltung ergibt sich aus unserem Grundgesetz“.

Auch Dresden ist zur Aufnahme von Asylsuchenden und Flüchtlingen verpflichtet. Die Stadt ist bemüht, allen nach Dresden zugewiesenen und hier lebenden Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sowie den geduldeten Ausländerinnen und Ausländern ein menschenwürdiges Wohnen zu ermöglichen. Diese Bemühungen zeigen zunehmend Erfolge. Der Sächsische Ausländerbeauftragte attestiert im „Heim-TÜV“ für Sächsische Gemeinschaftsunterkünfte allen Dresdner Beteiligten durchweg positive Ergebnisse.

Es ist uns bewusst, dass für Flüchtlinge und Asylsuchende die direkten Lebensumstände von herausragender Bedeutung für ihre weitere Entwicklung und Perspektive sind.
Die Praxis der Unterbringung Hilfesuchender betrifft die gesamte Gesellschaft und ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Unterschiedliche Akteurinnen und Akteure mit verschiedenen Aufgaben sind beteiligt. Alle tragen Verantwortung bei diesem komplexen Prozess.

Das vorliegende Konzept hat zum Ziel, die erreichte Qualität zu sichern und zu verbessern, es dient der Berichterstattung und Transparenz, es dokumentiert den IST-Stand und zeigt Ziele und Wege auf, den Herausforderungen bei weiter steigenden Zuweisungsquoten gerecht zu werden.

Für Fragen stehen Ihnen im Sozialamt auf der Junghansstraße 2, 01277 Dresden Frau Dietze und Frau Supan gern zur Verfügung.

Tel.: 0351- 488 48 60, Fax: 0351-488 48 28, e-mail: sozialamt@dresden.de


Red.: M. M. (JIS)/ Quelle: S. C. (AL Sozialamt)/ Stand: 01.10.2014