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Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Auf dieser Seite gibr es Informationen und Materialien zum "Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung".

Am 1. Januar 2012 trat das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft.

Am 16. Dezember hat der Bundesrat einstimmig dem Bundeskinderschutzgesetz zugestimmt. Der Bundesrat ist damit der Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses zum Gesetz gefolgt. Konkret wird das Gesetz den Schutz von Kindern in folgenden Bereichen verbessern:

Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage dafür, leicht zugängliche Hilfeangebote für Familien vor und nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren des Kindes flächendeckend und auf einem hohen Niveau einzuführen bzw. zu verstetigen.

Die Bundesinitiative "Familienhebammen" wird auf die Unterstützung von Netzwerken Früher Hilfen erweitert. Zudem hat der Bund verbindlich zugesagt, sein finanzielles Engagement im Bereich "Frühe Hilfen" und der psychosozialen Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern auch nach Ablauf des Modellprogramms über 2015 hinaus dauerhaft fortzuführen.

Alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen und freien Jugendhilfe müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Ehrenamtliche vereinbaren mit den Trägern, für welche Tätigkeiten dies nötig ist.

Häufig ist eine Kindesgefährdung für Ärzte oder andere so genannte Berufsgeheimnisträger als erste erkennbar. Das Gesetz bietet erstmals eine klare Regelung, die einerseits die Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient schützt, andererseits aber auch die Weitergabe wichtiger Informationen an das Jugendamt ermöglicht.

Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung wird künftig in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe zur Pflicht. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung von Standards für die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und ihren Schutz vor Gewalt.

Fragen zur Fachkräfteliste im Rahmen der Abschätzung einer Kindeswohlgefähr- dung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft, zum Verfahren und zur Abrechnung der Beratungsleistung sind zu richten an:

 

Frau Krebs (Netzwerk für Kinderschutz und Frühe Hilfen)

Tel.: 0351/ 488 46 28, Fax: 0351/ 488 46 03,

e-mail: Netzwerk-Kinderschutz@dresden.de

web: www.dresden.de/kinderschutz 


Frau S. Wollmann (Kooperationen/ Qualitätsstandards Kinderschutz)

Tel.: 0351/ 488 46 52, Fax: 0351/ 488 47 23

e-mail: swollmann@dresden.de 

 

Hier ist die Fachkräfteliste zu finden: https://www.dresden.de/media/pdf/jugend/jugend-kinderschutz/fachkraefteliste.pdf 

 

Landeshauptstadt Dresden, Jugendamt

Dr.-Külz-Ring 19

01067 Dresden

Postfach 120020

01001 Dresden

 

Newsletter Kinderschutz 2015

Netzwerk für Kinderschutz und Frühe Hilfen Dresden

Newsletter Nov. 2015
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Newsletter Kinderschutz 2016

Netzwerk für Kinderschutz und Frühe Hilfen Dresden

Newsletter März 2016
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Red.: P. Sch. (JIS)/ Quelle: S. W. (LH DD, Jugendamt)/ Stand: 03.03.2016