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Der Planungsrahmen für der Kinder- und Jugendhilfe der Landeshauptstadt Dresden beschreibt die Struktur und Fortschreibung der Planung im genannten Bereich.

 

Jugendhilfeplanung geschieht damit leistungsfeldübergreifend und überwiegend stadträumlich.

 

Die bisherigen Teilfachpläne „Kinder-, Jugend- und Familienarbeit“ und „Andere Aufgaben/Jugendgerichtshilfe (§§ 11 – 14, 16 und 52)“ für den Zeitraum 2013 bis 2016 und „Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe und angrenzende Aufgaben“  für den Zeitraum 2015 bis 2016 fließen in den Planungsrahmen ein und behalten ihre Gültigkeit, bis sie sukzessive durch neue Planungsdokumente (bspw. Kinderschutzbericht, bearbeitete Ergebnisdokumente der Planungskonferenzen) ersetzt werden. Bis zum 31. Dezember 2018 soll die Struktur des Planungsrahmens umgesetzt sein.

 

Planung wird in diesem Verfahren nicht als abgeschlossener Vorgang, sondern als zyklischer Prozess verstanden. Der Jugendhilfeausschuss diskutiert und beschließt die jeweils aktuellen Planungsdokumente und -berichte, welche in ihrer Gesamtheit die Jugendhilfeplanung der Landeshauptstadt darstellen.

 

Der Planungsrahmen der Kinder- und Jugendhilfe der Landeshauptstadt Dresden besteht aus vier Teilen, welche durch die Planungsdokumente und -berichte inhaltlich gefüllt werden.

Der Allgemeine Teil (I)  hat eine langfristige Gültigkeit von etwa zehn Jahren. Er beschreibt die grundsätzlichen Eckpunkte für die Pla-nung und Handlungsansätze der Kinder- und Jugendhilfe in Dresden.

Die übergreifenden Themen (II)  sollen durch den Jugendhilfeausschuss anlassbezogen beschlossen werden. Sie setzen für einen mittelfristigen Zeitraum (drei bis fünf Jahre) fachinhaltliche Schwerpunkte für die weitere Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe.

Anschließend erfolgt die Beschreibung der Leistungsfelder und der dazugehörigen Leistungsarten (III) , welche ebenfalls mit einer mittelfristigen Wirkung beschlossen werden sollen.

Im spezifischen Teil (IV) werden die Ergebnisse der stadträumlichen und thematischen Planungskonferenzen aufgegriffen.

 

Red.: M. D. / Quelle: JHP / Stand: 03.02.2017