Suche:   

1. Barrierefreies Bauen – Lieblingsplätze für alle

Fördermittelanträge bis 27. Januar 2017 stellen

Menschen mit Behinderung stoßen im Alltag immer noch auf Barrieren. Das Förderprogramm „Barrierefreies Bauen – Lieblingsplätze für alle“ unterstützt seit 2014 Maßnahmen, die allen den Zugang und die Nutzung öffentlicher Einrichtungen ermöglicht. In Dresden konnten so bisher rund 50 solcher Einzelmaßnahmen bezuschusst werden.

Das Programm des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz wird auch 2017 fortgesetzt, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Der Landeshauptstadt Dresden stehen Fördermittel in Höhe von 243 000 Euro zur Verfügung. Damit können Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren mit bis zu 25 000 Euro finanziell unterstützt werden.

Das Programm ermöglicht auch kulturellen Einrichtungen, Vereinen, Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen als auch Gast- und Sportstätten, sich speziell auf Menschen mit Behinderungen einzustellen und Zugang zu schaffen. Gefördert werden: der Einbau von barrierefreien WCs, Erschließung für Rollstuhlnutzer und Menschen mit Gehbehinderung, beispielsweise der Einbau von Rampen, Treppenliften, automatische Türöffner, Türverbreiterungen und anderes, technische Lösungen für Menschen mit Hörbehinderungen, insbesondere induktive Höranlagen, Informations- und Orientierungselemente für Menschen mit Sehbehinderungen, zum Beispiel tastbare Lagepläne, Informationstafeln und Hinweise oder Leiteinrichtungen mit akustischer oder taktiler Information.

Die Träger/Betreiber von öffentlich zugänglichen Einrichtungen sind aufgefordert, ihre Vorhaben zum Abbau von Barrieren bei der Landeshauptstadt Dresden bis zum Freitag, 27. Januar 2017 einzureichen. Für die Beantragung ist ein Formular zu verwenden, welches auf www.dresden.de/barrierefrei-bauen heruntergeladen werden kann. Hier stehen auch ausführliche Informationen zum Förderprogramm.

Eine Förderung kommunaler Gebäude und Einrichtungen ist ausnahmsweise möglich, wenn es sich dabei um ein freiwilliges Angebot handelt. Dies gilt insbesondere für Jugend- und Freizeittreffs, Seniorenbegegnungsstätten, Bibliotheken, Museen, Volkshochschulen, Stadtteilzentren, Sportstätten des Freizeit- und Breitensports und Freibäder.

Die Vorschläge werden durch das Stadtplanungsamt sowie durch die Beauftragte und den Beirat für Menschen mit Behinderungen bewertet. Sind Maßnahmen bei der Auswahl als besonders vordringlich eingestuft worden, erfolgt ab Februar 2017 eine Abstimmung zur erforderlichen qualifizierten Antragstellung.

Der Maßnahmenvorschlag mit dem ausgefüllten Antragsformular kann digital oder per Post eingereicht werden an:

Landeshauptstadt Dresden

Stadtplanungsamt, Abteilung Stadterneuerung

Freiberger Straße 39

01067 Dresden

E-Mail: stadterneuerung@dresden.de 

Fax: 0351-4883816.

Das Formular und die Erläuterungen können auch direkt beim Stadtplanungsamt angefordert werden. Für eine Unterstützung bei der Antragstellung und bei Fragen stehen Kollegen des Stadtplanungsamtes zur Verfügung:

Fördermöglichkeiten über die „Richtlinie Investition Teilhabe“ – Förderung der Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Einrichtungen

Eine weitere Fördermöglichkeit für öffentliche Gebäude besteht über das Förderprogramm Investition Teilhabe des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz.

Dort muss der Antragsteller zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten selbst tragen. 80 Prozent werden über das Programm gefördert. Die verbleibenden zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden durch die Landeshauptstadt Dresden aufgebracht. Die Prioritätensetzung für solche Maßnahmen erfolgt nach den Vorgaben der Sächsischen Aufbaubank Förderbank.

Nähere Informationen zum Programm „RL Investition Teilhabe“ finden Sie auch auf der Website der Sächsischen Aufbaubank  (Sucheingabe: Investition Teilhabe).

Quelle: LH DD, Stadtplanungsamt

 


2. Projekte für eine nachhaltige soziale Stadtentwicklung gesucht

Vereine, Initiativen, Träger und sonstige Akteure können Projektideen einreichen

Das Sächsische Staatsministerium des Innern fördert in der europäischen Strukturfondsperiode 2014 bis 2020 aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) niedrigschwellige, informelle Vorhaben für Menschen in sozial benachteiligten Stadtgebieten.

Vor diesem Hintergrund ruft die Landeshauptstadt Dresden zur Einreichung von Projektvorschlägen für die drei beabsichtigten Fördergebiete „Dresden Nord“, „Friedrichstadt“ und „Johannstadt“ auf.

Der Aufruf richtet sich an die in den genannten Gebieten (siehe Anhang) aktiven Einrichtungen, freien Träger, Vereine, Initiativen, gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen. In begründeten Ausnahmefällen können sich auch Projektträger, die noch nicht im Gebiet aktiv sind, erst im Rahmen der Konzepterstellung aktiv im Stadtteil einbringen.

Zukünftige Projekte sollen zur sozialen Eingliederung, Integration von Flüchtlingen, Kinder- und Jugendbildung sowie zur Integration in Beschäftigung oder zur Unterstützung des lebenslangen Lernens beitragen.

Dazu bestehen vier Handlungsfelder:

Handlungsfeld 1 – Informelle Kinder- und Jugendbildung

  • Frühkindliche und familienbezogene Angebote
  • Lernhilfen zur Überwindung schulischer Schwierigkeiten und Stärkung von Potenzialen
  • Qualifizierte Freizeitangebote zur Vermittlung von Grund-, Schlüssel-, Bildungs- sowie Umweltkompetenzen insbesondere an sozial oder anderweitig benachteiligte Kinder/Jugendliche im außerschulischen Bereich

Handlungsfeld 2 – Lebenslanges Lernen

  • Unterstützung benachteiligter Erwachsener bei der Bewältigung konkreter Problemlagen durch gemeinsames Lernen und Handeln
  • Vermittlung von am Arbeitsmarkt nutzbaren Grund-, Schlüssel- und Bildungskompetenzen

Handlungsfeld 3 – Soziale Eingliederung, Integration in Beschäftigung

  • Beratungs- und Betreuungsangebote
  • Aufbau von Netzwerken und Bürgerprojekten zur sozialen Integration und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Beschäftigungswirksame Vorhaben für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen, die durch Tätigkeiten und Aufgaben außerhalb traditioneller Erwerbstätigkeit zum Erhalt und zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeiten beitragen

Handlungsfeld 4 – Wirtschaft im Quartier

  • Koordinierende, qualitätssteuernde und aktivierende Vorhaben
  • Administrative Unterstützung der Projektträger
  • Vorhaben zur Einbeziehung der Bewohnerschaft und relevanter privater/öffentlicher Akteure.

Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben und Kosten eines Projektes sollen in der Regel 10 000 Euro nicht unterschreiten und 100 000 Euro nicht überschreiten. Die maximale Laufzeit der Projekte beträgt grundsätzlich zwei Jahre.

Weitere Einzelheiten zum Förderprogramm können der öffentlich zugänglichen Förderrichtlinie „RL Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014–2020“ des Freistaates Sachsen entnommen werden.

Das Formular zur Projektskizze sowie ein Plan zu den Gebieten können bei den genannten Ansprechpartnern angefordert oder unter folgendem Link geladen werden unter: www.dresden.de/esf-stadtentwicklung  

 

Ansprechpartner:

Landeshauptstadt Dresden, Projektleiter EFRE, Herr Pfohl, Tel.: 0351/ 488 36 48, e-mail: HMPfohl@dresden.de 

STESAD GmbH, Frau Weber, Tel.: 0351/ 494 73 32, e-mail: christiane.weber@stesad.de

 

Die Projektskizzen sind bis zum 15. Februar 2016 einzureichen (Posteingang) an:

Landeshauptstadt Dresden
Stadtplanungsamt
Abt. Stadterneuerung
Postfach 12 00 20
01001 Dresden

Quelle: LH DD, Stadtplanungsamt



Red.: M. M. (JIS)/ Quelle: LH DD, Stadtplanungsamt)/ Stand: 13.12.2016