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1. Barrierefreies Bauen – "Lieblingsplätze für alle"

Menschen mit Behinderung stoßen im Alltag immer noch auf Barrieren. Das soll sich ändern. Im Jahr 2014 wurde erstmals das Förderprogramm Barrierefreies Bauen – Lieblingsplätze für alle ins Leben gerufen. Mit diesem Programm des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz soll die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Behinderungen verbessert und vor allem bestehende Barrieren im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich beseitigt werden.

Neuausschreibung der Fördergelder für das Jahr 2018

Für den Abbau ihrer kleineren und größeren Hindernisse auf dem Weg zu einem vollständig inklusiven Stadtleben stehen der Landeshauptstadt Dresden auch für das Jahr 2018 wieder 242.900 Euro zur Verfügung. Baustellen im Kultur-, Freizeit-, Bildungs-, Gesundheits- und Gastronomiebereich können durch das Förderprogramm finanzielle Unterstützung erhalten. Dabei ist eine Förderung bis zu 25.000 Euro möglich. Bewerben können sich Eigentümer, Mieter, Pächter und Betreiber, die verschiedene Ziele der Inklusion und Partizipation in ihren öffentlichen Einrichtungen verfolgen, damit diese zu „Lieblingsplätzen für alle“ werden können.

Bis 28.01.2018 haben alle Interessenten Zeit, ihre Bewerbung in Form des unten aufgeführten Formulars und den gegebenenfalls benötigten Anlagen dem Stadtplanungsamt Dresden zukommen zu lassen.

Bei Fragen stehen Ihnen im Stadtplanungsamt gern zur Verfügung:

Herr Thomas Köhler
Telefon: 0351-4883292
E-Mail: tkoehler@dresden.de 

Herr Wolfgang Kreher
Telefon: 0351-4883295
E-Mail: wkreher@dresden.de 

Antrag für die Förderung von Maßnahmen für Barrierefreiheit - "Lieblingsplätze für alle 2018" (*.pdf, 397 KB)

Quelle: LH DD, Stadtplanungsamt

 

 

Richtlinie "Investition Teilhabe“ – Förderung der Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Einrichtungen

Eine weitere Fördermöglichkeit für öffentliche Gebäude besteht über das Förderprogramm "Investition Teilhabe" des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz.

Dort muss der Antragsteller zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten selbst tragen. 80 Prozent werden über das Programm gefördert. Die verbleibenden zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden durch die Landeshauptstadt Dresden aufgebracht. Die Prioritätensetzung für solche Maßnahmen erfolgt nach den Vorgaben der Sächsischen Aufbaubank Förderbank.

Quelle: Sächsischen Aufbaubank

 

Red.: M. M. (JIS)/ Quelle: LH DD, Stadtplanungsamt)/ Stand: 19.10.2017