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1. Lokales Handlungsprogramm Demokratie Toleranz Extremismus

Am 18. und 19. März trafen sich auf Einladung des Oberbürgermeisters Dirk Hilbert über 80 Akteurinnen und Akteure der Dresdner Stadtgesellschaft. Im Mittelpunkt standen dabei die zukünftigen Schwerpunkte des Lokalen Handlungsprogramms für Toleranz und Demokratie und gegen Extremismus. Die Ergebnisse der Konferenz stehen im Internet unter: www.dresden.de/toleranz zum herunterladen bereit.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchten gemeinsam nach Antworten unter anderem zu Fragen wie:

  • Welche Entwicklungen werden in den nächsten fünf Jahren Einfluss auf das Zusammenleben in Dresden haben?
  • Welche Wege und Möglichkeiten können genutzt werden, um der weiteren Spaltung der Stadtgesellschaft entgegen zu wirken?
  • Was können Stadtgesellschaft, Verwaltung, Kommunalpolitik und der Oberbürgermeister für den Abbau von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit tun?

Nach zwei Tagen entstand ein umfangreicher Katalog mit Hinweisen, Ideen und Handlungsschwerpunkten, der in den folgenden Wochen in die Fortschreibung des Lokalen Handlungsprogramms einfließt. Anfang September steht der Entwurf öffentlich zur Diskussion und Stellungnahme zur Verfügung.

 

Auch dieses Jahr wird das Lokale Handlungsprogramm für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus fortgeschrieben.

Die Projektschmiede gGmbH steht als externe Fachstelle zur Förderung von Zivilcourage, Toleranz und Demokratie allen engagierten Antragstellern mit Beratung und Unterstützung zur Seite.

Was wird gefördert?

Projekte, welche die Willkommenskultur fördern und mit Flüchtlingen und Asylsuchenden arbeiten. Projekte, die sich für Demokratie und Toleranz in Dresden stark machen.

Wer ist antragsberechtigt?

  • gemeinnützige Körperschaften

Antragsfrist:

  • fortlaufend

Für die Beantragung gibt es drei verschiedene Varianten:

  • Mikroprojekte bis 1.000 Euro,
  • Makroprojekte mit einer durchschnittlichen Fördersumme von 3.000 bis 6.000 Euro sowie
  • Mittel aus dem Aktionsfonds. Dieser Fonds besteht aus Restmitteln und wird erst zum Jahresende aufgelegt, wenn die Höhe der Restmittel bekannt gegeben wird.

Die Bearbeitungszeit für ein Mikroprojekt beträgt im Durchschnitt vier bis sechs Wochen, bei einem Makroprojekt muss mit acht bis zehn Wochen ab dem Entscheidungstermin der Kommission gerechnet werden. Dieser Termin wird jeweils auf der Homepage der Projektschmiede veröffentlicht. Besonders für Makroprojekte empfiehlt die Projektschmiede, sich vor der Antragstellung beraten zu lassen.

Weitere Informationen gibt es bei der projektschmiede gGmbH, Fachstelle zur Förderung von Zivilcourage, Toleranz und Demokratie und bei der LH Dresden, OB-Büro 



2. SchüleRaustausch – Mit der Landeshauptstadt in die Partnerstädte

Schüler von Oberschulen und berufsbildenden Schulen sollen reisen

Das neue „SchüleRaustausch“-Programm von Oberbürgermeister Dirk Hilbert ist am 29. März 2017 an den Start gegangen. Schüler an Ober- und berufsbildenden Schulen können damit in die Partnerstädte fahren. „Ich möchte insbesondere die Schüler von Oberschulen und von berufsbildenden Schulen unterstützen. Bislang haben vor allem Gymnasien Auslandsreisen und Schüleraustausche organisiert. Es ist an der Zeit, dass auch Jugendliche anderer Schularten von Auslandserfahrungen profitieren können", so Hilbert.

Durch Begegnungen und gemeinsame Projekte mit den Schülern aus der Partnerstadt sollen Weltoffenheit und Toleranz unterstützt werden. Wichtig ist, dass sich der Austausch nicht allein im touristischen Bereich bewegt. Stattdessen muss es einen thematischen Schwerpunkt geben. Beispielsweise können sich die Dresdner Schüler gemeinsam mit denen aus der Partnerstadt überlegen, wie sie sich ihre Stadt der Zukunft vorstellen oder wie man Fairplay fördern kann. Die Vorteile für die Schüler liegen auf der Hand: Sie können ein fremdes Land erleben, hören eine fremde Sprache und lernen den (möglicherweise ganz anderen) Alltag in Familie und Schule kennen. Sie erleben andere Traditionen und Werte und verbessern ihre Sprachkenntnisse.

Für das Austauschprogramm wurde ein großzügiges Förderprogramm aufgelegt. Ab sofort können Schulen bzw. deren Fördervereine einen Antrag bei der Landeshauptstadt stellen und für konkrete Austauschprojekte Reise-, Aufenthalts- und Sachkosten beantragen.

Mehr Informationen finden Sie im Programm-Flyer und auf der Website der LH Dresden.

Quelle: LH Dresden, Bürgermeisteramt

 

 

Red.: M. M. (JIS)/ Quelle: LH Dresden, Bürgermeisteramt/ Stand: 30.03.2017