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Förderdatenbank


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie pflegt eine Datenbank zu Förderprogrammen und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der EU

www.foerderdatenbank.de 
 

easy-Online


... das elektronische Formularsystem für Anträge, Angebote und Skizzen, ist ein Portal zur Beantragung von Fördermitteln des Bundes.

 

Inhaltsverzeichnis

A.) BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG (BMBF) 

  1. Familienförderrichtlinien
  2. Richtlinien des Kinder- und Jugendplans (KJP-Richtlinie)
  3. Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern
  4. Förderrichtlinien Jugendfreiwilligendienste
  5. Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderern mit dauerhafter Bleibeperspektive
  6. ESF-Förderprogramme
  7. Girls’Day und Boys’Day
  8. "Menschen stärken Menschen" - Paten, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration
  9. Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus
  10. Interessenbekundungsverfahren für innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (Innofond)
  11. Interessenbekundungsverfahren Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter helfen bei der Integration von Flüchtlingsfamilien
  12. Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung"

C.) BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES (BMAS) 

  1. RESPEKT – Pilotprogramm für schwer zu erreichende junge Menschen
  2. Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP)
  3. Initiative „Erstausbildung junger Erwachsener“
  4. Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“

D.) BUNDESMINISTERIUM DES INNEREN (BMI) - BUNDESAMT FÜR MIGRATION UND FLÜCHTLINGE (BAMF)

  1. Förderung für Integrationsprojekte
  2. Soziale Begleitung im Integrationskurs

E.) BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG (BMZ)

  1. Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen

F.) BUNDESREGIERUNG 

  1. UK-German Connection
  2. Demokratieprogramme "Wir für Demokratie"
  3. ESF-Integrationsrichtlinie Bund

G.) DEUTSCHER BUNDESTAG

  1. Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP)

H.) GOETHE-INSTITUT

  1. Fachbereich Musik

I.) BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG (bpb) 

  1. Fördermittel für Flüchtlings- und Integrationsprojekte
  2. Fördermittel und Fundraising für die politische Bildung

J. BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT

  1. Perspektiven für junge Flüchtlinge – PerjuF

 

A.) BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG (BMBF)

1. Richtlinie zur Förderung von außerschulischen Maßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bündnissen für Bildung – Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung

Was wird gefördert?

Außerschulische Bildungsmaßnahmen auf dem Gebiet der kulturellen Bildung, die bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen.

Wer ist antragsberechtigt?

Vereine, Verbände und Initiativen, die sich vor Ort in Bündnissen für Bildung zusammenschließen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMBF und auf www.buendnisse‐fuer‐bildung.de

1.1 Zirkus macht stark

Informationen zu den Förderbedingungen gibt es auf der Seite Vereine / Organisationen.


2. Richtlinie zur Förderung von außerschulischen Maßnahmen, insbesondere der kulturellen Bildung, für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Bündnissen für Bildung. (2018 bis 2022)

Neue Förderrichtlinie

Mehr Chancengleichheit durch kulturelle Bildung bleibt eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben der nächsten Jahre. „Kultur macht stark“ soll dabei auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Von 2018 bis 2022 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere fünf Jahre außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die einen eingeschränkten Zugang zu Bildung haben. Ab sofort können sich bundesweit tätige Einrichtungen als Programmpartner bewerben.

Weitere Informationen sowie die Förderrichtlinie gibt es auf der Website des BMBF. 

 

3. Bildung für Neuzugewanderte

Alle Kreise und kreisfreien Städte können sich für die Finanzierung von Bildungskoordinatoren bewerben, um die Integration von Geflüchteten voranzubringen. Die zentrale Aufgabe der Koordinatoren soll darin liegen, den Bildungszugang für die Geflüchteten vor Ort zu verbessern. Es handelt sich um eine Vollfinanzierung, bei der die Ausgaben für die Koordinatoren gefördert werden.

Anträge zum 01. März 2016, zum 01. Juni 2016 und zum 01. Septmeber.

Die Förderrichtlinie zur kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte vom 14. Januar 2016 gibt es zum herunterladen unter: www.transferagenturen.de/media/content/BAnz%20AT%2022.01.2016%20B2.pdf 

Weitere Informationen gibt es unter: www.transferagenturen.de/bildung-fuer-neuzugewanderte.php

 

4. Berufsorientierung für Geflüchtete

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Berufsorientierung von Geflüchteten, indem diese schrittweise auf die Ausbildung in einem Handwerkberufs vorbereitet und anschließend weiter begleitet werden.

Die entsprechende Richtlinie zur Förderung der vertieften Berufsorientierung junger Flüchtlinge (BOF) wurde überarbeitet, erweitert und angepasst. Zu den wesentlichen Änderungen/ Verbesserungen zählen:

  • flexiblere Maßnahmendauer
  • flexiblere Dauer der Betriebsphase
  • intensive Vorbereitung auf die Berufsschule
  • zusätzliches Personal für die Netzwerkarbeit zur Akquise von Teilnehmenden
  • Ermöglichung von Teilzeit und Verbesserung der Unterstützung zur Kinderbetreuung
  • fortlaufende Antragstellung

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie gibt es unter: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1179.html sowie unter: www.berufsorientierungsprogramm.de/angebote-fuer-fluechtlinge.html 

 

5. Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ist eine bleibende gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) trägt mit der Förderung von Forschung dazu bei, den Schutz von Kindern und Jugendlichen durch neue Erkenntnisse und innovative Konzepte zu verbessern.

Unter der Bekanntmachung von Richtlinien zur Förderung von Forschungsvorhaben im Zusammenhang mit sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten vom 22. März 2011 (BAnz. S. 1267) hat das BMBF bereits 17 Forschungsvorhaben und fünf Juniorprofessuren gefördert. Damit wurde ein Grundstein für die nachhaltige Entwicklung einer Wissenschafts- und Forschungslandschaft gelegt. Forschung und Lehre zu Fragen der sexualisierten Gewalt sind heute in den Hochschulen stärker verankert als zuvor. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen machen die entstehende Wissenschafts- und Forschungslandschaft zunehmend auch international sichtbar. In den Forschungsvorhaben werden Handlungswissen für die Praxis, unmittelbar nutzbare Präventionsmaterialien, Schutzkonzepte und Qualifikationsangebote für Fachkräfte entwickelt. Damit dient die Forschungsförderung auch unmittelbar dazu, den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt zu verbessern. Das BMBF setzt mit der Förderlinie zugleich eine Empfehlung des von der Bundesregierung eingesetzten Runden Tischs „Sexueller Kindesmissbrauch“ aus dem Jahr 2011 um.

Die übergeordneten Ziele der Förderlinie, eine Wissenschafts- und Forschungslandschaft nachhaltig aufzubauen, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Hochschullehre und die pädagogische Praxis zu generieren und über Praxistransfer zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt beizutragen, haben weiter Bestand.

Das BMBF beabsichtigt, unter der vorliegenden Bekanntmachung weitere Forschungsvorhaben zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten zu fördern. Partizipative Forschungsansätze, bei denen von der Forschungsfrage betroffene Personen und Gruppen partnerschaftlich in den Erkenntnisprozess einbezogen werden, sind ausdrücklich erwünscht.

Die Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ wird zukünftig in ein neues BMBF-Rahmenprogramm im Bereich der Bildungsforschung (http://empirische-bildungsforschung-bmbf.de/) eingebunden.

Weitere Informationen gibt es unter: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1277.html 


6. Fördergelder für Deutschunterricht und soziale Orientierung von Geflüchteten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt bis Februar 2019 mit jährlich 19 Millionen Euro niedrigschwellige Sprachangebote. Sie sollen Geflüchteten einen schnellen und einfachen Zugang zur deutschen Sprache bieten und das Wichtigste für die Kommunikation im Alltag vermitteln. Bundesweit können gemeinnützige Bildungsträger Fördermittel für die Durchführung von Einstiegskursen beantragen.

Anträge können laufend gestellt werden, es gibt keine Fristen. Von der Antragsstellung bis zur Bewilligung sind rund drei Wochen einzuplanen.

Details zu Konzept, Förderkonditionen und Antragstellung unter: www.einstieg-deutsch.de 

Einstieg Deutsch Antragsvoraussetzungen Förderkonditionen

 

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Referat 325 – Bildung in Regionen, Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 1857-0, Fax: +49 30 1857-5503, E-Mail: information@bmbf.bund.de, E-Mail: info@buendnisse-fuer-bildung.de, Internet: www.bmbf.de


 

B.) BUNDESMINISTERIUM FÜR FAMILIE, SENIOREN, FRAUEN UND JUGEND (BMFSFJ)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewährt Zuschüsse und Leistungen für Aufgaben in den Politikbereichen Familie, ..., Kinder und Jugend sowie des freiwilligen Engagements. Mit den unterschiedlichen Förderrichtlinien sollen in den entsprechenden Politikbereichen verschiedene Ziele erreicht werden. Für die genannten Politikbereiche können hier... die entsprechenden Richtlinien und Formblätter abgerufen werden.

1. Familienförderrichtlinien

Die Familienförderrichtlinien soll dazu beitragen, ein familienfreundliches Umfeld zu gestalten, in dem sich Familien nach eigenen Vorstellungen optimal entwickeln können.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMFSFJ.

 

2. Richtlinien des Kinder- und Jugendplans (KJP-Richtlinie)

Das Bundesjugendministerium regt als fachlich zuständige oberste Bundesbehörde die Tätigkeit der Kinder- und Jugendhilfe an und fördert diese, wenn sie von überregionaler Bedeutung ist und ihrer Art nach nicht durch ein Land allein wirksam gefördert werden kann. Das ist in Paragraph 83 Absatz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch festgelegt.

Diese Aufgabe erfüllt das Bundesjugendministerium mit dem im Jahr 1950 eingeführten Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP - vor dem Jahr 1994 Bundesjugendplan). Der Kinder- und Jugendplan ist das zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene und der größte Haushaltsansatz der Förderprogramme des Bundesjugendministeriums. Hierdurch werden die vielfältigen Leistungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe umfassend abgedeckt.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMFSFJ.

 

3. Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern

Mit der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern sollen vor allem Projekte zur Partizipation und Kompetenzsteigerung von Zuwanderinnen und Zuwanderern gefördert werden.

Weiter Informationen gibt es auf der Website des BMFSFJ.

 

4. Förderrichtlinien Jugendfreiwilligendienste

Durch die Förderrichtlinien Jugendfreiwilligendienste sollen die Jugendfreiwilligendienste nach dem Jugendfreiwilligen-gesetz sowie der Internationale Jugendfreiwilligendienst als Tätigkeiten der Kinder- und Jugendhilfe angeregt und gefördert werden. Diese Richtlinien sollen dazu beitragen, die Freiwilligendienste als besondere Form des bürgerschaft-lichen Engagements zu unterstützen und in ihrer Ausgestaltung als Bildungs- und Orientierungszeiten zu stärken.

Freiwilligendienste fördern das gesellschaftliche Engagement zu Gunsten des Allgemeinwohls. Sie bieten die Chance auf zusätzlichen Kompetenzerwerb und fördern das lebenslange Lernen. Hierdurch tragen die Freiwilligendienste zur Persönlichkeitsentwicklung bei und stärken das Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMFSFJ und beim BAFzA.

Kontakt: Bundesamtsamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Sibille-Hartmann-Straße 2-8, 50969 Köln, Tel.: 0221/ 3673-0, E-Mail: service@bafza.bund.de,fsj-zentralstelle@bafza.bund.de

 

5. Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderern mit dauerhafter Bleibeperspektive

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat die Aufgabe, Integrationsprojekte für Zugewanderte mit dauerhafter Bleibeperspektive zu fördern.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BAMF unter: www.bamf.de/DE/Infothek/Projekttraeger/projekttraeger-node.html , und in der Förderdatenbank des Bundes.


6. ESF-Förderprogramme

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) übernimmt in der Förderperiode 2014-2020 für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Funktion der „ESF-Regiestelle“.

In dieser Funktion setzt das BAFzA sämtliche ESF-Förderprogramme des BMFSFJ um und steuert zentral sowohl die fachlich-inhaltliche Begleitung als auch die finanztechnische Umsetzung der Programme.

Förderperiode 2014 - 2020

Weitere Informationen gibt es unter: www.bafza.de/aufgaben/esf-foerderprogramme.html 

 

7. Girls’Day und Boys’Day

Das Projekt „Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag“ soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in zukunftsträchtigen Berufsfeldern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, d. h. insbesondere in (informations-) technologischen und naturwissenschaftlichen Bereichen sowie in handwerklichen Berufen auszubauen, um ihre Arbeitsmarkt-, Karriere- sowie Verdienstchancen zu verbessern. Der Girls’Day findet einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.

Das Projekt „Boys’Day – Jungen-Zukunftstag“ gibt Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Durch jungenspezifische Schnupperpraktika, aber auch Workshops, werden neue Zukunftsoptionen in der Berufs- und Lebensplanung eröffnet sowie Sozialkompetenzen gestärkt. Das Teilprojekt „Neue Wege für Jungs“ thematisiert auf einer praxisorientierten und wissenschaftlichen Ebene die Überwindung der Barrieren im Berufswahlverhalten von Jungen, die eng verknüpft sind mit der Reflexion der zugrunde liegenden männlichen Rollenvorstellungen. Der Boys’Day findet ebenfalls einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. in Bielefeld organisiert sowohl den Girls’Day, als auch den Boys’Day. Die Hauptaufgabe besteht darin, die vielen Anmeldungen der interessierten Mädchen und Jungen auf den Internetseiten www.girls-day.de und www.boys-day.de zu organisieren und entsprechend zu bearbeiten. Darüber hinaus führt das Kompetenzzentrum die Öffentlichkeitsarbeit für die Aktionstage durch, versendet Informationsmaterialien, organisiert Veranstaltungen und betreibt eigenständige Forschungen zu Fragen der geschlechterspezifischen Berufs- und Lebensplanung.

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. wird im Bereich Girls’Day durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert; das Projekt Boys’Day/„Neue Wege für Jungs“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hat die Aufgabe übernommen, das Antrags- und Bewilligungsverfahren zu betreuen und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. bei allen zuwendungsrechtlichen Fragen zu unterstützen und zu begleiten.

Weitere Informationen gibt es unter: www.bafza.de/aufgaben/girlsday-und-boysday.html

 

8. "Menschen stärken Menschen" - Paten, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration

Ziel des Programms ist, Patenschaften zwischen geflüchteten Menschen und hier lebenden Menschen zu fördern und zu unterstützen. Für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sollen über die Patenschaften hinaus Gastfamilien und Vormundschaften gewonnen werden.

Mit Blick auf das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer soll das Programm dazu beitragen die Rahmenbedingungen für die Helfer zu verbessern und die oft spontane Hilfsbereitschaft in ein möglichst dauerhaftes Engagement zu übertragen.

Ein Wegweiser-Telefon informiert über die Möglichkeiten im Bereich Patenschaft, Gastfamilie und Vormundschaft. Die Leitung wurde heute beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben freigeschaltet.

Das Wegweiser-Telefon ist unter der Nr.: 0 800 200 50 70 von Montag bis Freitag in der Zeit von 07:30 bis 16:00 Uhr erreichbar.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) möchte mit dem Programm rund 25.000 neue Patenschafts-Tandems in diesem Jahr initiieren. Gefördert werden überwiegend Programmträger, die die Engagement-Infrastruktur auf lokaler Ebene durch finanzielle Mittel oder Expertise unterstützen. Programmträger sind unter anderem die freien Wohlfahrtsverbände, muslimische Verbände, Migrantenorganisationen, der Stiftungssektor und Freiwilligenagenturen.

Zudem sieht das Programm den Aufbau eines systematischen Wissenstransfers vor, um Erfahrungen aus dem Bereich Patenschafts- und Mentoringprogrammen zu nutzen und auch weiter zu entwickeln.

Insgesamt stehen für das Programm "Menschen stärken Menschen" Mittel in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Der weitaus größte Teil des Geldes kommt dem Aufbau, der Qualifizierung und der Begleitung der Paten-Tandems zu gute.

Hinsichtlich der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge unterstützt das BMFSFJ die Qualifizierung von Fachkräften, damit diese Gastfamilien, Vormünder sowie Patinnen und Paten professionell begleiten können. Es ist wichtig, dass die Gastfamilien qualifiziert auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet werden und eine enge Betreuung gewährleistet wird. Dies gilt insbesondere für Vormünder und Patinnen und Paten, die sich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge engagieren. An zahlreichen Standorten werden Modellprojekte durchgeführt, um Konzepte zur Gewinnung und Begleitung von Gastfamilien, Vormündern und Patinnen bzw. Paten zu erproben. Die Ergebnisse sollen auf Regionalkonferenzen präsentiert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMFSFJ.


9. Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete am 1. Januar 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern in Deutschland. Damit wird das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II in eine weitere Förderung überführt. Bereits in diesem Jahr werden in einem Pilotprojekt mit bis zu zehn zusätzlichen Mehrgenerationenhäusern die Vorgaben und Inhalte des neuen Bundesprogramms ab 2017 erprobt. Ein Interessenbekundungsverfahren für neue Mehrgenerationenhäuser ist für April 2016 geplant.

Weitere Informationen gibt es auf den Websites des BMFSFJ und des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.


10. Interessenbekundungsverfahren für innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (Innofond)

Das Bundesjugendministerium hat das Interessenbekundungsverfahren für Innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit gestartet. Gefördert werden Projekte in den Handlungsfeldern Politische Bildung, Kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit, Internationale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.
Eigenständige Jugendpolitik

Junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren sammeln wichtige Erfahrungen, probieren unterschiedliche Lebensentwürfe und stellen entscheidende Weichen für ihre Zukunft. Gleichzeitig hat die Gesellschaft hohe Erwartungen an sie. Jugendliche benötigen daher sowohl Unterstützung als auch Anerkennung sowie Räume und Zeiten, um sich zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln zu können.

Dazu bedarf es einer Eigenständigen Jugendpolitik - ein Politikansatz, der junge Menschen in den Mittelpunkt ressortübergreifenden Handelns stellt. Das Bundesjugendministerium ergänzt damit seine Politik für Jugendliche um eine Politik mit Jugendlichen und eine Politik von Jugendlichen.

Projektförderung bis 2019

Zur Unterstützung dieses Prozesses werden im Rahmen des Kinder- und Jugendplanes als bundespolitischem Förderinstrument neue jugendpolitische Herangehensweisen ab 2017 erneut mit Hilfe konkreter Projektförderungen entwickelt und verstetigt.

Die Projekte können im 1. Quartal 2017 beginnen und bis Ende September 2019 gefördert werden. Die Förderung von überjährigen Projekten ist möglich. Die Interessenbekundung kann bis zum 15. Oktober 2016 per E-Mail an innovationsfonds@bmfsfj.bund.de eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es unter: www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=226908.html 


11. Flüchtlingsfamilien: Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter helfen bei der Integration

"Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien" startet Interessenbekundungsverfahren

Dass die vielen geflüchteten Familien mit Klein- und Schulkindern gut in Deutschland ankommen und sich integrieren, ist eine wichtige familienpolitische Aufgabe. Das stellt auch die Fachkräfte in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung und Betreuung vor viele neue Herausforderungen, denn neu zugewanderte Familien benötigen besondere Betreuung. Der Arbeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ihre Arbeit soll stärker gefördert werden – weshalb das BMFSFJ ab Frühjahr 2017 das neue Programm mit jährlichen Programmitteln in Höhe von 3 Mio € auflegt.

Mit dem Modellprogramm sollen die Angebote der Elternbegleitung ausgeweitet und gut mit anderen Unterstützungsangeboten in der Kommune verknüpft werden.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter sind früh- und sozialpädagogische Fachkräfte der Familienbildung, die an Kitas, Familienzentren und Familienbildungseinrichtungen aktiv sind. Sie beraten und begleiten Eltern von Kleinkindern bis hin zum Grundschulalter in Bildungs- und Entwicklungsfragen. Sie erklären den Eltern zum Beispiel, warum das Kind eine Kita besuchen sollte, helfen bei der Auswahl der Kita und der Anmeldung und beraten die Eltern, wie sie ihr Kind beim Lernen und bei der Integration unterstützen können.

Rund 7.000 Fachkräfte der Familienbildung wurden im Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ und seit Herbst 2015 im ESF-Bundesprogramm „Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen“ bundesweit qualifiziert.

Für das neue Modellprogramm können sich freie oder öffentliche Träger bewerben, die in der flüchtlingsbezogenen Elternbegleitung in Einrichtungen der Kinder- Jugend- und Familienhilfe und in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind.

Das Bundesprogramm soll nach Auswahl der Projektträger im April 2017 starten und bis Dezember 2020 laufen.

Interessenten können sich informieren und um eine Teilnahme bewerben unter: www.elternchance.de. Ein Infoblatt für Interessenten gibt es unter: www.elternchance.de/fileadmin/elternchance/dokumente/Infoblatt__Modellprogramm.pdf


12. Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung"

An bis zu 300 Standorten in ganz Deutschland entstehen Angebote, die Kindern und Familien den Zugang zum Bildungssystem erleichtern.

Die teilnehmenden Projekte erhalten bis 2020 zusätzliche Mittel für eine Koordinierungsstelle sowie Fachkräfte und Projektmittel für die Umsetzung ihrer Angebote. Das können beispielsweise Beratungsangebote, Eltern-Kind-Gruppen oder der Einsatz von Elternbegleitern sein. Insgesamt stellt der Bund für das Programm bis zu 50 Mio. Euro jährlich bereit.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ finden Sie auf der Webseite www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

 

Quelle: Internetredaktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Glinkastraße 24, 10117 Berlin, Tel.: 03018/ 555 - 0, Fax: 03018/ 555 - 1145, e-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de

 

 

C.) BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES (BMAS)

1. RESPEKT – Pilotprogramm für schwer zu erreichende junge Menschen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt zusätzliche Maßnahmen für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren in einer schwierigen Lebenslage, die von bestehenden Instrumenten und Angeboten der Sozialleistungssysteme nicht erreicht werden.

Gefördert werden Projekte von Trägern, die mithilfe zusätzlicher Betreuungs- und Unterstützungsleistungen für die Zielgruppe die Eingliederung in Bildungsprozesse, Leistungen der aktiven Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit erleichtern und den Übergang in den weiteren Entwicklungsprozess durch eine kontinuierliche und verlässliche Begleitung und Unterstützung sicherstellen.

Ziel ist es, Hilfeangebote zu gestalten, die basierend auf vertrauensvollen persönlich geprägten langfristigen Beziehungen zu den jungen Menschen, einen kontinuierlichen und nachhaltigen Weg in Ausbildung und Arbeit ebnen.

Weitere Informationen gibt es in der Förderdatenbank des Bundes .

Quelle: Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 14. September 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 16. September 2015, B3; Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 21. September 2015.

 

2. Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP)

Der EHAP leistet einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung als ein Kernziel der Europa-2020-Strategie.

Ziel des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) in Deutschland ist die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen. Der EHAP leistet somit einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung als ein Kernziel der Europa-2020-Strategie. Der Fonds ist erstmalig für die Förderperiode 2014-2020 eingerichtet worden.

Aus Mitteln des EHAP werden ab November 2015 Menschen in Deutschland unterstützt, die unter Armut leiden und keinen oder nur unzureichenden Zugang zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems haben. Das sind:

  • Besonders benachteiligte neuzugewanderte Unionsbürger/-innen
  • Kinder von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innenn
  • Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMAS.

 

3. Initiative „Erstausbildung junger Erwachsener“

Die klassische betriebliche Berufsausbildung richtet sich an die Schulabgänger. Aufgrund der demographischen Entwicklung reicht das Angebot an jungen heranwachsenden Menschen jedoch nicht mehr aus, um den ständig wachsenden Bedarf an gut qualifizierten Arbeitskräften auf diesem Wege zu decken.

Um die Wirtschaft bei der Bereitstellung potentieller Fachkräfte zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit die gemeinsame Initiative „Erstausbildung junger Erwachsener“ ins Leben gerufen.

Die Initiative verfolgt das Ziel, insbesondere junge Erwachsene ab einem Alter von 25 Jahren ohne Berufsabschluss in der Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung anzusprechen und für eine abschlussorientierte Qualifizierung zu gewinnen. Gleiches gilt auch für gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab diesem Alter, die in einem bestehenden Arbeitsverhältnis beschäftigt sind.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BMAS

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Referat VIGruEF2, EHAP - Verwaltungsbehörde, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, E-Mail: ehap@bmas.bund.de, Internet: www.ehap.bmas.de


4. Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“

Ziel des Programms Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt ist die Schaffung von Teilhabe für sehr arbeitsmarktferne Personen. Außerdem sollen deren Chancen auf Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden.

Die Förderung konzentriert sich auf zwei Gruppen mit besonderen Problemlagen und langem Arbeitslosengeld II- Bezug. Ein Förderschwerpunkt liegt auf Leistungsberechtigten, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Gesundheitliche Einschränkungen können bei der Arbeitsmarktintegration ein gravierendes Hemmnis darstellen; umgekehrt kann auch das Fehlen von Arbeit zu einer Verschlechterung der Gesundheit führen. Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sind unter dem Aspekt sozialer Teilhabe eine weitere wichtige Zielgruppe. Die Förderung erreicht hier nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst, sondern zugleich die im Haushalt lebenden Kinder, die erfahren, dass Beschäftigung eine wichtige Rolle im Leben spielt.

Was wird gefördert?
Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden 1.320 Euro. Auch ein Einstieg in die geförderte Beschäftigung mit stufenweise erhöhter Anzahl der Wochenstunden ist möglich.

Begleitende Aktivitäten
Geförderte Arbeitsverhältnisse allein reichen jedoch nicht aus, um die Ziele dieses Programms zu erreichen. Vielmehr bedarf es den individuellen Problemlagen der Leistungsberechtigten angepasste, flankierende Anstrengungen der Jobcenter. Dazu gehören beispielsweise beschäftigungsbegleitende Aktivitäten, um die teilnehmenden Personen zu stabilisieren und ihre Chancen auf eine Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern. Sinnvoll erscheinen auch Angebote, die soziale Problemlagen wie etwa Sucht- und Schuldenprobleme oder gesundheitliche Einschränkungen angehen.

Programmumfang
Bei einer Laufzeit bis Ende 2018 stehen für die Förderung von rund 15.000 Plätzen insgesamt bis zu 600 Millionen Euro zur Verfügung.

Programmumsetzung
Seit dem Programmstart in 2015 nehmen 105 Jobcenter an der Umsetzung des Programms teil. Zum Jahreswechsel 2016/2017 wird das Programm durch Hinzunahme weiterer 90 Jobcenter ausgeweitet werden.

An einer Förderung interessierte Arbeitgeber können sich an ihr Jobcenter wenden, sofern sie nicht von diesem angesprochen werden.

Weitere Einzelheiten können der Förderrichtlinie entnommen werden unter: www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Modellprogramme/bundesprogramm-soziale-teilhabe-am-arbeitsmarkt.html 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin, Fax: 030-18 527 2236, E-Mail:  info@bmas.bund.de

 

D.) BUNDESMINISTERIUM DES INNEREN (BMI) - BUNDESAMT FÜR MIGRATION UND FLÜCHTLINGE (BAMF)

Das BMI fördert über die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Veranstaltungen und Projekte der politische der politischen Erwachsenenbildung in Deutschland. Es gibt zwei Fördermöglichkeiten: in der Richtlinienförderung nach den Richtlinien des BMI werden ausschließlich von der bpb anerkannte Bildungsanbieter bezuschusst. Zum anderen können auch innovative Modellprojekte als Zuwendungen nach § 44 Bundeshaushaltsordnung gefördert werden.

Das BAMF ist als Kompetenzzentrum für Migration und Integration in Deutschland nicht nur zuständig für die Durchführung von Asylverfahren und den Flüchtlingsschutz, sondern auch Motor der bundesweiten Förderung der Integration. Zur Bandbreite der Aufgaben gehört auch die Migrationsforschung.

1. Förderung für Integrationsprojekte 2018

Auch 2018 fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wieder im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Vorhaben zur gesellschaftlichen und sozialen Integration Zugewanderter mit guter Bleibeperspektive. Diese Förderung findet ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten statt. Sie erfolgt im Rahmen einer Anschubfinanzierung über maximal 3 Jahre, wobei jährlich höchstens 50.000 Euro gefördert werden.

Anträge können bis zum 15. September 2017 gestellt werden.

Weitere Infos gibt es unter: http://www.bamf.de/DE/Infothek/Projekttraeger/Integrationsprojekte/integrationsprojekte-node.html

Ausschreibung Förderjahr 2019

Die neue Ausschreibung für das Förderjahr 2019 wird voraussichtlich Ende des 2. Quartals 2018 an dieser Stelle veröffentlicht! Alle Antragsmodalitäten wie z.B. Förderschwerpunkte und Verfahrensfragen können der neuen Ausschreibung für das Förderjahr 2019 entnommen werden.

Quelle: BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

 

2. Soziale Begleitung im Integrationskurs

Die Träger von Integrationskursen haben das Bundesamt verstärkt darauf hingewiesen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Integrationskurse in ihrer gegenwärtigen Struktur (überwiegend Personen mit Fluchthintergrund) einer stärkeren sozialen Begleitung bedürfen, um sinnvoll und nachhaltig an den Kursen teilzunehmen. Das Bundesamt stellt nun Finanzmittel zur Verfügung, um die Förderung einer sozialen Begleitung in Integrationskursen für spezielle Zielgruppen zu erproben.

Der Erprobungszeitraum beginnt ab sofort und endet am 30.11.2018.

Aus haushalterischen Gründen ist der Mittelabfluss auf das Kalenderjahr 2018 beschränkt, das bedeutet, dass eine Förderung nur möglich ist, wenn alle diesbezüglichen Abrechnungen so eingehen, dass sie noch im Jahr 2018 ausgezahlt werden können.

Förderanträge können ab sofort gestellt werden, eine Auszahlung erfolgt ab 02.01.2018. Sind im Umfang der Mittel Anträge bewilligt worden, ist keine weitere Förderung möglich. Die Maßnahme wird begleitend evaluiert.

Weitere Informationen des BAMF zu den Fördermodalitäten sowie Formulare zur Antragstellung gibt es hier... .

Quelle: BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

 

E.) BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG (BMZ)

1. Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen

Im Januar 2012 ging die Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen als zentrale Servicestelle der Bundesregierung für zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement an den Start. Ihre Aufgabe ist es, engagierten Akteuren Information, Beratung, Förderung und Qualifizierung aus einer Hand anzubieten.

Zuvor waren die entsprechenden vom BMZ finanzierten Förderprogramme und Serviceeinrichtungen auf verschiedene Organisationen aufgeteilt. Die neue Servicestelle Engagement Global bündelt nun alle Förderprogramme für Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Vereine, Unternehmen, Schulen und Einzelpersonen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit oder der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit engagieren wollen.

Engagement Global dient als dynamische Plattform, auf der Ideen, Innovationen, Initiativen und Aktionen für entwicklungspolitisches Engagement entstehen. Die Organisation ist als gemeinnützige GmbH zu 100 Prozent in Bundesbesitz.

Zu den Programmen und Angeboten von Engagement Global gehören:

  • Sekretariat des weltwärts-Programms und des Zivilen Friedensdienstes (ZFD)
  • Beratungsstelle für entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen (bengo)
  • Aus dem Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit: Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung (FEB), Aktionsgruppenprogramm (AGP), Programm Globale Entwicklung, Bildung trifft Entwicklung (BtE), Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik, BMZ KMK-Projekt Orientierungsrahmen zum Lernbereich Globale Entwicklung in der Schule
  • Arbeits- und Studienaufenthalte junger Menschen: ASA- und ENSA-Programm
  • Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)
  • ...

Mit diesen Programmen werden derzeit pro Jahr 1.780 deutsche Nichtregierungsorganisationen finanziell gefördert und etwa 7.600 Fachkräfte und Freiwillige in mehr als 100 Länder entsandt. Es wird mit mehr als 5.000 staatlichen Partnern kooperiert (dazu gehören Länder, Kommunen, Schulen und Universitäten). Zudem werden jährlich über Veranstaltungen, Aktionen, soziale Netzwerke und Newsletter rund eine Million Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern hergestellt.

Weitere Informationen gibt es beim BMZ und bei ENGAGEMENT GLOBAL.

Quelle: ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Service für Entwicklungsinitiativen, Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung, Tulpenfeld 7, 53113 Bonn, Hotline: (08 00) 1 88 71 88, Tel. (02 28) 2 07 17-0, e-mail: feb@engagement-global.de 

 

 

F.) BUNDESREGIERUNG

1. UK-German Connection

UK-German Connection – eine bilaterale Initiative getragen von der deutschen und der britischen Regierung, dem British Council und dem Pädagogischen Austauschdienst – fördert Angebote bzw. Programme für deutsche und britische Fachkräfte und Jugendgruppen. Der UK-German Challenge Fund bietet

  • Fördermittel für bilaterale Aktivitäten und Projektbesuche, die junge Menschen in Deutschland und dem Vereinigten Königreich dazu anregen, Ideen, Produkte, Veranstaltungen oder praxisorienierte Projekte gemeinsam zu entwickeln,
  • Zusatzförderung für Schnupperfahrten für Schul- und Jugendgruppen in das Vereinigte Königreich,
  • Fördermittel für Jubiläumsfeiern von Schul- und Jugendpartnerschaften sowie
  • Fördermittel für die schulische Zusammenarbeit in Europa auf regionaler Ebene.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Austauschprogramms und unter Bilaterale Jugendwerke.

Quelle: UK-German Connection, Deutsch-Britische Schul- und Jugendbegegnungen, 34 Belgrave Square, London SW1X 8QB, UNITED KINGDOM, Hotline: ++44 (0)20 7824 1570, E-Mail: info@ukgermanconnection.org

 

2. Demokratieprogramme "Wir für Demokratie"

Die Bundesregierung stellt sich extremistischen Tendenzen entgegen und tritt für eine friedfertige demokratische Gesellschaft ein. Zum Kampf gegen politische oder religiös motivierte und extremistische Gewalt gehören zum einen sicherheitspolitische Aufgaben. Aber zur Sicherheit für die Menschen in unserem Land gehören auch präventive Angebote, die demokratisches Handeln stärken, sowie Maßnahmen, die Radikalisierungsprozesse hemmen. Nur wenn sicherheitsorientierte, präventive und demokratiefördernde Maßnahmen Hand in Hand gehen, kann der Kampf gegen jegliche Formen von Extremismus und für die Demokratie erfolgreich sein.

Bereits seit 1992 finanziert die Bundesregierung Programme und Maßnahmen zur Extremismusprävention. Seit 2001 wird verstärkt auch die Demokratieförderung in den Blick genommen. Mittlerweile ist ein solides Fundament präventiver und demokratiefördernder Maßnahmen entstanden. So arbeitet die Bundesregierung heute mit fast 700 zivilgesellschaftlichen Trägern und Zuwendungsempfängern in ganz Deutschland zusammen. Diese breite Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft ist einmalig in Europa.

Der Internetauftritt „Wir für Demokratie“ bietet einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Programme und Maßnahmen in den Bereichen Extremismusprävention und Demokratieförderung ("Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe").


3. ESF-Integrationsrichtlinie Bund

Ziel der ESF-Integrationsrichtlinie Bund ist es, Personen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit oder Ausbildung stufenweise und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür werden in diesem in sich geschlossenen Gesamtkonzept erfolgreiche Ansätze der bisherigen Programme "XENOS - Integration und Vielfalt", "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt" und "IdA - Integration durch Austausch" zusammengeführt und weiterentwickelt.

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G.) DEUTSCHER BUNDESTAG

1. Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP)

Wollen Sie für ein Jahr in den USA leben?

Der Deutsche Bundestag vergibt Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler und junge Berufstätige

Weitere Informationen gibt es auf der Website des PPP und unter Bilaterale Jugendwerke.

Quelle: Deutscher Bundestag, Referat Internationale Austauschprogramme (WI 4), Platz der Republik 1, 11011 Berlin,
Tel.: 030/ 227 -32835/ -39336, e-mail: ppp@bundestag.de


 

H.) GOETHE-INSTITUT

1. Fachbereich Musik

Der Fachbereich Musik der Zentrale des Goethe-Instituts ist als Berater und Impulsgeber für die Goethe-Institute im Ausland und die Deutschen Botschaften tätig. Im Rahmen des musikalischen Jugendaustauchs übernimmt das Goethe-Institut seit 2013 die Zentralstellenfunktion nur noch für Antragssteller des musikalischen Austausches, die keinem Bundesverband beziehungsweise keiner anderen Zentralstelle in direkter Linie angehören.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Goete-Instituts.

Quelle: Goethe-Institut e.V., Fachbereich Musik, Dachauer Str. 122, 80637 München, Fon: 089/ 15921-612 (Nachwuchs- und Laienbereich), E-Mail: nachwuchs@goethe.de


 

I. BUNDESZENTALE FÜR POLITISCHE BILDUNG (bpb)

1. Fördermittel für Flüchtlings- und Integrationsprojekte

Eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Institutionen stellt Gelder zur Unterstützung von Flüchtlings- und Integrationsprojekten zur Verfügung. Akquisos stellt einige Geldgeber und Programme auf EU-, Bundes- Landes- und kommunaler Ebene sowie Online-Plattformen für Geld-, Sach- und Zeitspenden vor.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von aquisos.

 

2. Fördermittel und Fundraising für die politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht online für alle Vereine, Initiativen, staatliche und nichtstaatlichen Organisationen der politischen Bildungsarbeit Hilfestellungen zu neuen Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten. Auf der Website gibt es eine Übersicht zu Förderprogrammen, Ausschreibungen, Veranstaltungen und Literatur zu Fundraising und Marketing für politische Bildungsarbeit und gesellschaftliches Engagement. Zudem helfen Checklisten zur Projektkonzeption und Kalkulation weiter.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von aquisos.

 

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Adenauerallee 86, 53113 Bonn, Tel +49 (0)228 99515-0, Fax +49 (0)228 99515-113, eMail: info@bpb.de, web: www.bpb.de


 

J. BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT

1. Perspektiven für junge Flüchtlinge – PerjuF

Das Angebot gibt jungen Flüchtlingen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem. Informationen erteilen Agentur für Arbeit oder Jobcenter.

Zielgruppe

Zur Zielgruppe der Maßnahme gehören insbesondere junge Menschen unter 25 Jahren, die perspektivisch eine berufliche Ausbildung anstreben
und

  • Asylbewerber oder Geduldete mit Arbeitsmarktzugang oder
  • Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge sind

und

  • die aufgrund ihrer persönlichen Situation (bspw. Fluchthintergrund, fehlende Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem, fehlende Motivation zur Aufnahme einer Ausbildung in einem unbekannten Ausbildungssystem) Hemmnisse aufweisen bzw. aufgrund sozialer Eingewöhnungsschwierigkeiten in einem fremden soziokulturellen Umfeld der besonderen Unterstützung bedürfen, um sie für eine Ausbildung und / oder für berufliche Qualifizierung zu motivieren und schrittweise an den Ausbildungsmarkt heranzuführen,
  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben,
  • über keine berufliche – in Deutschland anerkannte – Erstausbildung verfügen,
  • über keine bzw. geringe berufliche Erfahrung verfügen,
  • über Sprachkenntnisse verfügen, die es zulassen, den Inhalten der Maßnahme zu folgen und
  • wegen der in ihrer Person liegenden Gründe ohne diese Förderung nicht bzw. noch nicht eingegliedert werden können.

Maßnahmeziel

Ziel ist es, den jungen Flüchtlingen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem zu geben, ihnen ausreichende Kenntnisse über Zugangswege, Aufbau und Funktionsweise des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu vermitteln, damit sie eine eigenständige Berufswahlentscheidung treffen können und vorrangig eine Ausbildung aufnehmen.

Maßnahmeverlauf und Inhalte

Die individuelle Teilnahmedauer beträgt in der Regel vier bis sechs Monate. Die Wochenstundenzahl beträgt grundsätzlich einschließlich eines ggf. vorgeschriebenen Berufsschulunterrichtes 30 Zeitstunden ohne Pausen und orientiert sich an der Leistungsfähigkeit und dem Entwicklungspotential der Teilnehmenden.

Eine vorzeitige Beendigung zur Aufnahme einer Ausbildung oder durch den möglichst frühzeitigen Übergang in weiterführende Maßnahmen, wie bspw. Maßnahmen zur Berufsvorbereitung ist anzustreben!

Die Maßnahme gliedert sich wie folgt:

  • Im Rahmen einer Einstiegsphase (die ersten zwei Wochen der individuellen Teilnahmedauer) soll ein erstes Bild über Integrationshemmnisse und eine Einschätzung zu vorhandenen Sprachkenntnissen der Teilnehmenden gewonnen und eine Standortbestimmung durchgeführt werden.
  • Ziel der Projektansätze ist es, dass die Teilnehmenden ihre Eignung und Neigung mit den Materialen Holz, Metall und Farbe sowie im Bereich Hauswirtschaft praktisch erfahren und erproben können. Es sind mindestens drei Projektansätze durchgängig vorzuhalten, die den unterschiedlichen Interessen, Ressourcen und Kompetenzen der Teilnehmenden Rechnung tragen.
  • Ziel der betrieblichen Phasen ist es, dass die Teilnehmenden die im Rahmen der vermittelten fachtheoretischen bzw. praktischen Kenntnisse und Erfahrungen praktisch erproben können.

Neben den Querschnittsaufgaben (Entwicklung der Schlüsselkompetenzen, Sozialpädagogische Begleitung, Elternarbeit, Netzwerkarbeit) hat der Auftragnehmer folgende Fördereinheiten vorzuhalten, die abgestimmt auf den Förderbedarf der Teilnehmenden einzusetzen sind:

  • Vermittlung und Erweiterung von berufsbezogenen Sprachkenntnissen,
  • Bewerbungstraining,
  • Sucht- und Schuldenprävention und
  • Grundlagen gesunder Lebensführung

Einkauf und Zugang zur Maßnahme

Die Bestellung des Standardproduktes „PerjuF“ liegt in der Hand der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter. Deren Aufgabe ist es, aufgrund der örtlichen Arbeitsmarktbedingungen und des vorhandenen sowie des zu erwartenden Kundenpotentials entsprechende Förderangebote zeitnah bereit zu stellen.

Bei „PerjuF“ handelt es sich um eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Sozialgesetzbuch – Drittes Buch (SGB III). Beim Einkauf dieser Maßnahmen findet das Vergaberecht Anwendung.

Über den individuellen Zugang zur Maßnahme „PerjuF“ entscheiden die örtlichen Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte in jedem Einzelfall.

Weitere Infos gibt es auf den Websites der Bundesagentur für Arbeit und der Handwerkskammer Dresden.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit



Red.: M. M. (JIS)/ Quellen: jeweilige Datenbanken und Websites/ Stand 13.04.2018