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Berufsvorbereitung
Berufsvorbereitung

Berufsvorbereitung ermöglicht Jugendlichen, die nicht oder noch nicht berufsreif sind oder ihre Berufsreife bis zum Beginn einer Ausbildung erhalten sollen, sich in verschiedenen Berufsfeldern praktisch auszuprobieren und dadurch Fähigkeiten zu erlangen oder zu festigen, um anschließend eine Ausbildung zu absolvieren.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) der Bundesagentur für Arbeit

Entwicklungsinitiative “Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf“  Im Rahmen des Programms „Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf“ (BQF-Programm) werden Jugendliche entsprechend Ihren Interessen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes auf eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf vorbereitet, bzw. so  qualifiziert, dass sie sich in Arbeit und Beschäftigung integrieren. Der Einstieg erfolgt in die Grundstufe, welche bis zu 6 Monaten dauern kann. Es können bis zu 4 Berufsfelder von 10 angebotenen erprobt werden. Die berufsvorbereitende Maßnahme sollte so kurz wie möglich sein, Einstieg flexibel möglich, Dauer der Teilnahme max. jedoch 10 Monate.
EQJ- Sonderprogramm „Einstiegsqualifizierung Jugendlicher“  

Seit dem 1. Oktober 2004 ist es möglich, Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz im Rahmen des Sonderprogramms berufliche Grundkenntnisse und -fertigkeiten, die auf einen anerkannten Ausbildungsberuf vorbereiten, eine betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifizierung anzubieten. Die Dauer beträgt 6-12 Monate und kann später die Berufsausbildung verkürzen. Die Bundesregierung erstattet, nach entsprechender Antragstellung bei der örtlich zuständigen Agentur für Arbeit, die Praktikumvergütung.

Berufsvorbereitung in der Jugendwerkstatt (JW)

§ 13 Absatz 2 SGB VIII bietet die Grundlage für die Arbeit von Jugendwerkstätten: Dieses Unterstützungsangebot gilt explizit auch für Jugendliche, welche bereits in Angebote nach § 27 SGB VIII ("Hilfe zur Erziehung") integriert wurden. Zu den Aufnahmevoraussetzungen gehört, dass die Jugendlichen zwischen 15 und 21 Jahre alt sind und durch die Agentur für Arbeit nicht vermittelt werden können. Dies ist der Fall, wenn eine Eingliederung in eine berufsvorbereitende Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit, nach SGB III, auf Grund der individuellen Beeinträchtigung noch nicht möglich ist. Die Jugendlichen müssen ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und sich freiwillig für die Teilnahme an der in der Regel einjährigen Maßnahme entscheiden.

JUGENDWERKSTATT „mc mampf“

Träger: SUFW e.V.

Könneritzstr. 25, 01067 Dresden

Tel.: 0351/49321-51/-50

web: www.sufw.de 

Arbeitsbereiche: Einkauf/ Lieferservice, Fertigung/ Kantine, Marketing

 

JUGENDWERKSTATT „SPURWECHSEL“

Träger: bsw gGmbH

Straße des 17. Juni, 01259 Dresden

Tel.: 0351/ 320485-22/-23

E-Mail bsw-jw-dd@gmx.de 

web: www.bsw-ggmbh.de und www.bsw-sachsen.de 

Arbeitsbereiche: Metall, Fahrradwerkstatt

JUGENDWERKSTATT “PROFIL“

Träger: AWO gGmbH

Hirschfelderstr.4, 01159 Dresden

Tel.: 0351/ 284 56 70, Handy:  0157/ 738 63 292

web: www.awo-in-sachsen.de 

Arbeitsbereiche: Holzwerkstatt, Hauswirtschaft, Altenpflege

 

JUGENDWERKSTATT „NEUSTART“

Träger: CJD Heidenau

Sporbitzer Ring 4, Eingang 1, 01259 Dresden

Tel.: 0351/ 204 36 94

eMail: neustart@cjd-Sachsen.de 

web: hier... 

Arbeitbereiche: Maler/Trockenbau, Modellbau/Elektrotechnik

PRODUKTIONSSCHULE “QUERBEET”

Träger: SUFW Dresden e.V.

Dresdner Straße 16, 01326 Dresden

Tel.: 0351/ 413 89 879

Arbeitsbereiche: Gartenbau, Büro/Lager/Verkauf, Kreatives

Hauptschulabschluss/Realschulabschluss (Vorbereitung auf die Externenprüfung)

 


Schulische Berufsvorbereitung

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

 

Schüler/-innen, die weder ein Ausbildungsverhältnis eingegangen sind, noch den Hauptschulabschluss erreicht haben, absolvieren ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ).

Es dient dazu, Jugendliche bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und auf die Aufnahme einer Berufsausbildung vorzubereiten. Mit der regelmäßigen Teilnahme wird die Berufsschulpflicht erfüllt. Bei erfolgreicher Beendigung des BVJ erhält der Teilnehmer den Hauptschulabschluss; ein Berufsabschluss wird jedoch nicht erreicht.

Nach dem BVJ ist für den Jugendlichen keine weitere Berufsschulpflicht erforderlich, es sei denn, ein Ausbildungsverhältnis schließt sich an.

Während des BVJ erhalten die Jugendlichen zusätzlich eine sozialpädagogische Betreuung. Damit sollen Lernbereitschaft und Berufswahlreife individuell gefördert und Benachteiligungen beim Übergang von der Schule zum Beruf vermieden werden.

Weitere Informationen zum BVJ gibt es im Flyer und unter: www.dresden.de/bvj.

Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

 

Die Berufsschulpflicht regelt, dass Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz Möglichkeiten zur beruflichen Bildung eröffnet werden. Sie absolvieren ein Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), eignen sich in dieser Zeit an einer Berufsschule Grundlagen in einem von fünf zur Auswahl stehenden Berufsfeldern an:

  • Wirtschaft/Verwaltung
  • Metalltechnik
  • Ernährung/Hauswirtschaft
  • Hauswirtschaft/ Körperpflege
  • Bautechnik.

Dieses Jahr kann auf eine spätere Berufsausbildung in einem entsprechenden Beruf angerechnet werden.

Einjährige Berufsfachschule

 

Die Ausbildung an einer einjährigen Berufsfachschule vermittelt eine berufliche Grundbildung. Der Schüler wird in einen oder mehrere Berufe eingeführt. Aufnahmevoraussetzungen sind der Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss und der Nachweis eines Vorvertrages zum späteren Berufsausbildungsvertrag oder eine schriftliche Ausbildungsplatzzusage.

Freiwilligendienste

Jedes Jahr engagieren sich Tausende von jungen Menschen in verschiedenen Freiwilligendiensten. Es gibt vielfältige Gründe warum sie das tun. Viele wollen in einem für sie in Frage kommenden Beruf erste Erfahrungen sammeln oder heraus finden, ob das wirklich ihr Traumberuf ist. Andere wiederum möchten durch den Freiwilligendienst eine andere Stadt oder ein anderes Land, eventuell sogar eine andere Sprache kennen lernen. Interessant sind einige der Freiwilligendienste insbesondere für junge Wehrpflichtige, da der Dienst als Ersatz für den Zivildienst anerkannt wird. Weiterhin bieten diese Dienste auch für Schulabgänger, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder sich noch nicht im Klaren darüber sind was sie studieren möchten, oder auch nur später mit dem Studium anfangen möchten, eine gute Möglichkeit, diese Zeit mit sinnvollen Tätigkeiten für die Gesellschaft zu überbrücken. Weitere Infos finden Sie im Jugendserver Dresden .

Red.: M. M. (JIS)/ Quelle: V. C. (Jugendamt Dresden, SB arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit)/ Stand: 19.05.2017