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Betreutes Wohnen
Betreutes Wohnen

 

Ein weiteres Angebot der Jugendsozialarbeit stellen Sozialpädagogisch begleitete Wohnformen nach § 13 Abs. 3 SGB VIII dar. Darunter sind zu verstehen Angebote von Jugendwohngruppen oder -wohngemeinschaften, Jugendwohnheime oder Einzelwohnen in denen neben Unterkunft und Verpflegung u.a. auch sozialpädagogisch orientierte Bildungs- und Freizeitangebote, Unterstützung bei der Alltagsbewältigung sowie Hilfen zur beruflichen, sozialen und gesellschaftlichen Integration unterbreitet werden.

Als Zielgruppe dieser Jugendhilfeleistung kommen dabei nicht nur sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche in Frage, sondern alle jungen Menschen von 14 bis 27 Jahren, die sich im Übergang von der Schule in das Berufsleben befinden, insbesondere jene, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr im Elternhaus wohnen können oder mobiltitätsbedingt in großer Entfernung von zu Hause einen Arbeitsplatz gefunden haben.

Im Gegensatz zu betreuten Wohnformen der Heimerziehung nach § 34 SGB VIII, handelt es sich beim Wohnen nach § 13 Abs. 3 SGB VIII um eine Kann-Leistung. Jugendliche haben also keinen Rechtsanspruch auf dieses Wohnangebot. Vielmehr liegt es im Ermessen des öffentlichen, kommunalen Jugendhilfeträgers, ob und in welchem Umfang die Hilfe geleistet wird.

In Dresden sind derzeit lediglich 7 Wohnheimplätze nach § 13 Abs. 3 SGB VIII vorhanden. Verteilt sind diese auf eine Mädchenwohngemeinschaft der Outlaw gGmbH und das Jugendwohnen im Projektehaus des ev-luth. Stadtpfarramtes.

 

 

 

Redaktion: A.J. (JIS) Stand: 21.07.2014